Kultur

Diskriminierung mit Assistenzhund

Lisa O. wollte einen schönen Abend im Deutschen Theater München verbringen. Aufgrund ihrer Behinderung ist sie auf ihren Assistenzhund angewiesen. Hund Jacky erfüllt sowohl Servicehunde- als auch Signalhundeaufgaben. Als Servicehund hebt er Lisa Gegenstände auf, als Signalhund zeigt er ihr rechtzeitig epileptische Anfälle an. Aus dem Theaterbesuch wurde jedoch nichts, weil die Leitung des Theaters Hunde nicht akzeptiert, auch keine Assistenzhunde. Lisa bestand auf ihrem Recht und verklagte das Theater wegen Diskriminierung. Das Amtsgericht München gab dem Theater recht, sie fanden die Vorgangsweise nicht diskriminierend. Auch die Berufung beim Landgericht brachte keinen Erfolg. Lisa O. wandte sich daraufhin mit der Unterstützung von Lichtblicke e.V. an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Vor kurzem kam das Schreiben: Die Klage wird abgewiesen, es wird also keine Entscheidung getroffen.

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